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Kunde: Stadtwerke Rotenburg an der Fulda

Die Kläranlage der Stadtwerke Rotenburg an der Fulda ist für eine Belastung von 34.000 Einwohnerwerten (Größenklasse 4) ausgelegt und versorgt rund 20.000 Menschen.

Die Herausforderung für Schaeffler

Pumpenausfall im Nachklärbecken – kostspielig und zeitaufwändig!

Kläranlage der Stadtwerke Rotenburg

Innerhalb eines Jahres fiel jeweils eine der drei Schneckenpumpen konstruktionsbedingt aus. Zu diesem Zeitpunkt war nur noch ein mechanischer Schaden feststellbar. Wegen eines Lagerschadens war der Getriebeblock buchstäblich auseinander gerissen und musste komplett ersetzt werden – eine kostspielige und zeitaufwändige Angelegenheit.

Technische Informationen zur Anlage

Belastung
Max. 34 000 Einwohnerwerte
Kanalleitungsnetz
160 km
Zufluss
  • Durchschnittlich 70 – 80 l/s
  • Maximal 280 l/s
Die Schaeffler-Lösung

Klare Daten. Klare Fakten. Prävention durch Condition Monitoring.

Zur Lösung der Problematik im Rücklaufschlammpumpwerk kam ein ConditionMonitoring-System
bestehend aus einer Mitsubishi Electric Steuerung vom Typ MELSEC System Q und drei FAG SmartCheck zum Einsatz. Hierzu wurde an jedem der drei Antriebe ein FAG SmartCheck angebracht. Das System überwacht seither den Getriebezustand auf permanenter Basis. Kommt es zu Schwingungsänderungen, liefert das System frühzeitig Informationen über diese Abweichungen, die
erste Zeichen für einen möglichen Schaden sein können.

Technische Informationen zur Lösung

Überwachungssystem
1 FAG SmartCheck je Pumpengetriebe
Überwachte Bauteile
  • Verzahnung
  • Diverse Wälzlager
  • Welle
Signalübertragung und Steuerung
  • Mitsubishi Electric MELSEC System Q
  • eWon Router Typ 4005CD
Statusanzeige

  • Über WLAN
  • Accesspoint auf mobile Endgeräte reicht bis zum Leistand, 300 m
Überwachte Betriebsparameter
  • Temperatur
  • Drehzahl
Weitere Optionen
  • Historiendaten bis zu mehreren Jahren
    verfügbar
  • Informationsweitergabe über Steuerung an Leitstand
  • Remote-Überwachung
Mitsubishi Electric Steuerung (Typ MELSEC System Q) und drei FAG SmartCheck
Der Gewinn für den Kunden

Ausfall-Prävention durch Echt-Zeit-Monitoring

Das Projekt in Rotenburg zeigt einen Fall, in dem vier Monate nach dem ersten Voralarm ein Getriebe komplett versagte. Das Ergebnis belegt, wie frühzeitig der erste Alarm auf eine Abweichung hinweist. Umgehend eingeleitete präventive Wartungsmaßnahmen wirken einem potenziellen, späteren Totalausfall entgegen. Basierend auf spezifischen Störungsmeldungen lassen sich Fehler gezielt beheben, ohne dass der gesamte Getriebeblock bei der Ursachensuche in
kleinste Einzelteile zerlegt werden müsste.

Das skalierbare Echtzeit-Condition-Monitoring-System sorgt somit für eine hohe Anlagenverfügbarkeit und trägt zur Sicherstellung eines störungsfreien, kontinuierlichen Betriebs bei. Dabei sind Gesamtanlageneffektivität und Energieeffizienz eng miteinander verknüpft. Denn eine vorausschauende Wartung minimiert nicht nur die Lebenszykluskosten, sondern trägt auch dank frühzeitiger Verschleißerkennung zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei.

Besonderheiten des Projekts

Speicherung, Auswertung, Optimierung

Systematische Ausfallprävention

Der im FAG SmartCheck integrierte Mikroprozessor speichert alle Werte langfristig. Sie können rückwirkend über den eingebauten Webserver eingesehen und ausgewertet werden. Die Steuerung kann die Daten direkt oder über Fernwirktechnik an übergelagerte Systeme weiterleiten. Die Lösung kann überall dort genutzt werden, wo es durch mechanische, rotierende Teile zum Verschleiß kommt oder wo durch äußere Einwirkungen Veränderungen auftreten. Neben Abwasser-, Dickstoff-, Flüssigkeits-, Vakuumoder Wärmepumpen kommen unter anderem Ventilatoren, Belüftungseinheiten, Kompressoren, CNC-Maschinen oder Zentrifugen in Frage.

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